F wie Flexibilität: Mein Wort des Jahres 2016

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Seit das Jahr begonnen hat, geistert mir etwas im Kopf herum. Mich hat ein Wort angesprungen und lässt mich nicht mehr recht los. Vielleicht lag irgendetwas in der Luft, denn Tanja von Reiseaufnahmen ging es offenbar ähnlich. Sie hat daraus dann auch gleich eine Blogparade gemacht. Was war ich erfreut! Ein prima Gelegenheit, ein paar Gedanken zu sammeln rund um mein Wort des Jahres 2016: Flexibilität.

Wie gesagt: Es hat mir ins Gesicht gebissen. #nosnow im Januar, obwohl wir Skiurlaub gebucht hatten. Dann kickt uns auch noch das Hotel aus der Reservierung, angeblich wegen Überbuchung. Schön flexibel bleiben, habe ich da gedacht. Situationselastisch (danke Andrea für die Wortschöpfung)! Und lieber an die Ostsee fahren. Das Universum hat uns voll für unsere Flexibilität belohnt übrigens. Da hat es Klick gemacht und ich habe gemerkt, dass das mein Wort des Jahres sein könnte.

Strand Ostsee

2016 ist mein Bootcamp

Ich muss ehrlich sagen, dass ich etwa so spontan bin wie ein Baum. Seit ich Kinder habe sowieso. Ich liebe es, zu planen und kann überhaupt nicht damit umgehen, die Kontrolle zu verlieren. Diese eher lästige Eigenschaft kommt mir immer wieder in die Quere. Glücklicherweise bin ich inzwischen immerhin so weit, das erkannt zu haben (fortysomething!) und versuche regelmäßig gegenzusteuern und flexibler zu werden.

Dieses Jahr wird mir wohl das perfekte Bootcamp dazu liefern. Hier ein kleiner Auszug:

Wir ziehen um

Und zwar zwei Monate später als vereinbart (#Neubau). Was uns die komplette Reiseplanung zerhaut (die ich ja sowieso schon grenzwertig finde, seit Kiddy 1 in der Schule ist). Ich habe ordentlich mit den Zähnen geknirscht, weil wir jetzt zwei Wochen Ende Mai eintauschen müssen gegen eine Woche Ende März. Aber dann fiel mir wieder mein Wort des Jahres ein: Flexibilität. Und jetzt plane ich für Ostern eine Städtereise statt des Roadtrips in den Süden.

Mein lieber Mann und wichtigster Verbündeter im Alltagswahnsinn zwischen Job und Kids ist übrigens direkt in der Woche nach dem Umzug erstmal tagelang auf Geschäftsreise … noch eine Trainingsgelegenheit für mich, yeah!

Im Job

habe ich ganz überraschend ein neues Projekt bekommen. Natürlich on Top. Und natürlich läuft es zeitgleich mit einem anderen. Meine wichtigste Kollegin und Unterstützung wechselt in eine andere Abteilung und ich, äh … ich bleibe mal schön situationselastisch.

Und außerdem

Abgesehen von solchen ganz aktuellen Herausforderungen, an denen ich dieses Jahr Flexibilität trainieren darf, hat das Wort auch eine grundlegende Bedeutung für mich. Nach inzwischen acht Jahren als Mutter muss ich sagen, dass es wenige Eigenschaften (außer Nervenstärke) gibt, die im Umgang mit Kids wichtiger sind als Flexibilität. Wer Kinder hat, weiß, was ich meine. Wer keine hat: Glaubt es mir einfach. Ich erspare euch die Begründungen, vielleicht wollt ihr ja noch Kids:-)

Auch auf Reisen ist es schlicht ein Muss, flexibel zu bleiben, wenn du das Ganze wirklich genießen willst. Damit meine ich gar nicht nur die Flugverspätung oder die überraschende Zugfahrplanänderung. Auf Reisen, vor allem auf Fernreisen, begegnen dir so viele unerwartete Situationen, du wirst mit so vielem Fremden konfrontiert, dass du ohne entsprechende Flexibilität im Umgang damit voll verloren hast. Bleibst du flexibel und gehst geschmeidig mit solchen Momenten um, werden aus zunächst manchmal stressigen oder merkwürdigen Begebenheiten letztlich die besten Geschichten der ganzen Reise.

Ich habe dieses Jahr also unter die Überschrift Flexibilität gestellt. Auch weil mir die Idee gefällt, das eigene Tun, die Gedanken und Vorsätze mal zu fokussieren. Bei mir schwirrt im Kopf meistens ein irrer Bienenschwarm herum, der jede Sekunde einen neuen Gedanken aufschleudert. Das ist ganz besonders krass geworden, seit die Kinder da sind. Ich habe manchmal das Gefühl, ich habe inzwischen so viele Informationen gespeichert, dass der Platz eng wird und jede neue Information eine alte löscht. Ich habe sogar schon mal mein Geburtsdatum vergessen! Zu irgendwelchen gezielten persönlichen Weiterentwicklungsgedanken komme ich so gut wie nie. Wenn ich mal die Zeit dafür habe, schlafe ich ein. Deshalb liebe ich diese Idee. Ein Wort fürs Jahr. Flexibilität. Das kann ich mir merken.

Und was ist euer Wort? Ich bin gespannt auf eure Kommentare. Oder macht doch gleich bei der Blogparade von Tanja mit!

 

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2 Antworten

  1. Hallo Stefanie,

    vielen lieben Dank fürs mitmachen bei meiner Blogparade. Du hast ein Wort gewählt, das mir auch gut zu Gesicht stehen würde. Ich plane auch so gerne und bin mit spontanem manchmal ganz schön überfordert. Ich bin gespannt wie sich dein situationselastisches Jahr entwickelt!

    Alles Liebe
    Tanja

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