Sommer verlängern! Und drei andere Gründe für meine große Ibiza Vorfreude

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26 Grad! Kaum zu glauben, Ende September so ein Wetterchen, oder? Und jetzt stellt euch vor, ich darf dieses Sommerfeeling sogar noch verlängern. Yeah! Kiddo 2 und ich sind nach Ibiza eingeladen 🙂 Vor uns liegen fünf Tage Inselglück, ich kann es noch gar nicht glauben. Wir werden in Santa Eulalia sein, einer ganz besonders familienfreundlichen Gegend mit schönen Stränden (sogar rauchfrei).

Wir werden also Sandburgen bauen, Boot fahren, über den berühmten Hippie-Markt bummeln, Bocadillos essen, vor Sonnenuntergängen sitzen und in einem schönen Hotel mit Pool übernachten. Und weil das Ganze während der Schulzeit stattfindet, sind diesmal eben nur unser Kindergartenkind und ich unterwegs.

Ibiza Vorfreude
Und weil ich noch nie auf Ibiza war, steht hier jetzt ein Pressefoto von Ibiza-Tourismus und noch kein eigenes.

Neben aller Inseleuphorie bin ich auch gespannt, wie die Tage allein mit meinem Fünfjährigen werden. Wir sind zwar schon einmal nur zu zweit unterwegs gewesen, aber der Elsass-Trip damals war kürzer und auch als Pressereise in einer Gruppe organisiert. Diesmal sind wir alleine on Tour.

Ich freue mich vor allem darauf, mit dem Kleinen mal richtig viel Zeit zu haben – die fehlt sonst in unserem eher hektischen Alltag mit zwei Jobs und zwei Kindern an allen Ecken und Enden. Und, ich muss es zugeben, ich freue mich sogar auf die Abende, wenn Kiddo 2 (hoffentlich) schläft und ich einfach mal für mich sein kann – auch etwas, das im Alltag bei mir gar nicht mehr vorkommt.

Natürlich habe ich auch schon Pläne für diese wunderbare Mini-Auszeit. Neben Ausflügen per Fuß, Auto, Zug und Boot, neben Strand und Meer und ganz viel Spaß mit Kiddo 2 freue ich mich vor allem auf das hier:

 

Endlich lesen: Mama I need to kotz (Was ich als Mutter in London lernte)

Das Buch liegt jetzt schon seit Monaten auf meinem Nachttisch und ich bin gerade mal zur Hälfte durch. Früher habe ich Bücher eingeatmet, und nun so etwas. Vor lauter Stressss. Dabei ist das Buch richtig gut. Bloggerin Lucie Marshall berichtet auf die ihr ganz eigene, sehr witzige Art von ihrem Abenteuer in London, wohin sie mit Mann und Sohn für einige Monate umsiedelt. Es geht um die ganz normalen Herausforderungen – Wohnung, Kindergarten, Freunde finden. Lucie würzt ihre Geschichte aber weit darüber hinaus mit lesenswerten Erkenntnissen zum Beispiel über englische Kitas und Schulen, über die Art, wie Briten Kindergeburtstag feiern und was man von Engländern im Umgang mit Kindern lernen kann.

Kostprobe? „Life is too exciting to sit still“ war die Bemerkung einer älteren Dame, als wir kürzlich mit dem Bus fuhren und Sam immer wieder mit seinen Füßen gegen ihr Bein trat. Ich entschuldigte mich, aber sie winkte lächelnd ab.

Oder die Geschichte mit dem Elternabend: Ich komme zu meinem ersten Londoner Elternabend fast zu spät, bin eine der Letzten und dementsprechend völlig entgeistert, als ich die Versammlung erblicke, die mich da empfängt. Denn während ich in guter alter Berliner Manier im Parka mit Fellboots, hochgewuschelten Haaren und vereinzelten Schminkresten des Tages im Gesicht erscheine, stehen die meisten Mütter hier auf High Heels im kleinen Schwarzen mit frisch geföhnten Haaren. Ach du Scheiße. Das ist ja ein Cocktailempfang, kein Elternabend! […] Hier unterhält man sich nicht über die monatlichen Klopapiermengen, nein, hier wird connected, gedealt und business cards ausgetauscht.

Gut gefallen mir auch die immer wieder eingestreuten Einsichten, die ihr das ungewohnte Leben in einer fremden Stadt beschert: Ich bin dafür, dass man ein weltweites Familien-Austauschprogramm einführen sollte. […] Der Horizont bricht auf, und entweder reicht man schneller und überzeugter die Scheidung ein, oder man verliebt sich aufs Neue, und wenn nicht in den eigenen Mann, dann doch in ein anderes Land, eine andere Stadt, eine andere Kultur. Auf jeden Fall bewegt man sich.

Schön, nicht? Ich freu mich jetzt dann also mal auf die zweite Hälfte von „Mama, I need to kotz“ (ist übrigens im Goldmann Verlag erschienen und kostet 8,99 Euro).

Lucie Marschall mama-i-need-to-kotz

 

Fotografieren

Das will ich auf Ibiza ganz viel tun: Üben, schöne(re) Fotos zu machen. Ich war ja neulich auf dem sehr tollen Fotoworkshop der beiden entzückenden Bloggerinnen Katja (Fräulein K sagt ja) und Mara (lifeisfullofgoodies) und bin jetzt ganz wild aufs Blenden verstellen, Belichtung und Iso ausprobieren. Im Fotoarrangieren übe ich mich auch noch. Beim Workshop haben wir uns zwar mehr mit Essbarem beschäftigt und ich habe Brot oder Kuchen fotografiert (jetzt lacht nicht! Ich sag nur: Schöne Kochbücher. Oder: Wenn du zum Beispiel deine Bäckerei online schlau vermarkten willst, dann tust du gut daran, deren Produkte in Szene zu setzen.)

vorfreude_auf_ibiza_fotografieren

Auch, wenn solche Bilder wie zufällig aussehen, glaubt mir, es ist echt eine Kunst, das so hinzubekommen. Sehr interessant, Profis dabei mal zuzuschauen.

Während wir also im Workshop mehr die Food-Stilleben im Blick hatten, bin ich sonst auf der Suche nach guten Fotos für Beiträge wie diesen hier, also Reisen und Gedankenquerbeet. Weil es auf Ibiza so viel Schönes gibt, wird man mich dort also meistens mit der Kamera vor der Nase antreffen. Heute ist glücklicherweise auch mein neues Objektiv gekommen – ich bin jetzt stolze Besitzerin einer Festbrennweite. Schaut mal auf die kommenden Posts, ob ihr es merkt. Haha…

 

Zeit zu bloggen

Das ist so ein Ding auf Reisen als Familie. Alle wollen die Gegend erkunden und ich muss aber erstmal die Fotos vom Hotelzimmer (im noch aufgeräumten Zustand) machen. Alle haben jetzt die Burg wirklich ausführlich durchkämmt und ich hänge noch an der Zugbrücke für den richtigen Foto-Winkel. Die Kids wollen endlich an den Strand, aber ich will noch schnell ein Lebenszeichen auf Instagram hinterlassen. Und dann ist das WLAN schwach und ich brauche ewig, es gibt Gequängele und on Top natürlich auch einen genervten Ehemann. Wenn ich dann abends in der lauen Sommernacht nur mit dem Smartphone hantiere, um schnell noch die besten Fotos auszusortieren, ist Schluss mit lustig. Kann ich verstehen, natürlich. Aber für eine Familienreisebloggerin geht’s beim Reisen eben nicht nur um Urlaub, sondern auch darum, gutes Material für neue Blogposts zu schaffen. Eine echte Zwickmühle, und für alle in der Familie manchmal anstrengend.

Jetzt erwarte ich zwar nicht im Traum, dass Kiddo 2 auf Ibiza geduldiger ist als sonst. Ich hoffe aber, dass ein genervtes Kind leichter zu handeln ist als zwei plus Vater. Und an den Abenden, wenn Kiddo 2 dann nach erlebnisreicher Inselerkundung schläft, kann ich mal ohne schlechtes Gewissen ans Notebook. Darauf freue ich mich tierisch!

Noch dreimal schlafen!

Ibiza Vorfreude

Weil es zur Einstimmung ja nichts Besseres gibt 😉 , werde ich bis dahin die Blogwelt nach Ibiza durchforsten. Schöne Beiträge über die Insel gibt es zum Beispiel bei

Berlin Freckles: Reiseinspiration für Ibiza mit Familie
Hidden Gem: Ibiza – Auswandertraum oder Traumblase
Looping: Ibiza – Chillen statt Party
Planet Hibbel: 10 Familien-Highlights für die Region Santa Eularia

Ibiza, wir sehen uns!

Und ihr? Kennt ihr die Insel? Wo seid ihr denn gewesen? Habt ihr Tipps für mich?

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2 Antworten

  1. Ibiza soll ja sehr schön sein, war selbst noch nie dort. Rein vom Wetter her, haben wir heuer ja total Glücklich
    Liebe Grüße

    • Stimmt, ich freue mich auch total darauf; bis jetzt kenne ich die Insel auch nicht. Ich werde berichten 🙂
      LG Stefanie

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